Published on 2/1/2024, 2:59:00 PM
Im Unterricht häufig vom Lehrer benutzt, bei den Schülern allerdings eher unbekannt. Oft werden Grafikrechner im Unterricht eingesetzt um verschiedene Aufgaben zu veranschaulichen.
Mit Grafikrechner können Graphen dargestellt, komplexere mathematische Probleme gelöst und (meist) interaktive Abbildungen erstellt werden.
Besonders im deutschsprachigen Raum ist GeoGebra sehr verbreitet, was neben der Darstellung von Graphen auch das Rechnen mit beliebigen Formen, Kurven und geometrischen Objekten sogar im dreidimensionalen Raum ermöglicht. Ein weiterer bekannter Grafikrechner ist Desmos, welcher nach meinen Erfahrungen deutlich performanter ist, dafür allerdings nicht ganz so viele Funktionen wie GeoGebra besitzt.
Dabei gibt es zwei unterschiedliche Herangehensweisen mit Grafikrechnern zu arbeiten:
Aus eigener Erfahrung kann ich euch nur empfehlen: Wählt den 2. Weg (Ich nehme stark an, dass mich viele Lehrer mit dieser Entscheidung unterstützen).
Oft sitze ich im Unterricht während wir irgendeine Definition eines mathematischen Prinzips aufzuschreiben und ich weiß genau, dass 80% der Schüler diese Definition Wort für Wort auswendig lernen werden. In der Klausur wird nur leider nicht gefragt: Schreiben Sie die Definition für das allgemeine Integral Wort für Wort korrekt auf. In der Klausur wird erwartet, dass man mit der Definition arbeiten kann. Kurz: Sie verstanden hat. Das Verstehen, was man eigentlich gerade rechnet, das im Kopf Visualisieren von Problemen und deren Lösungen, das ist eines der wichtigsten Errungenschaften, die man in der Mathematik machen kann.
Grafikrechner tragen zu dieser Errungenschaft einen immensen Teil bei. Besonders bei komplexeren Problemen, allerdings auch bei einfacheren Graphen, wenn man sich diese Anfangs noch nicht im Kopf vorstellen kann, können Grafikrechner dir beim Denken helfen und dich im Leben weiterbringen ;)
FAZIT: VERWENDET GRAFIKRECHNER!! VERWENDET SIE WEISE!!
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